Schafgarbe


Volkstümliche Namen: Achilleskraut, Bauchwehkraut, Jungfernkraut

Durch die krampflindernde Wirkung und Entgegenwirkung bei Schmerzen im Unterleib wird die Scharfgabe gerne als Tee oder für Bäder bei Menstruationsbeschwerden verwendet. Ihre durchblutungsfördernden und entkrampfenden Eigenschaften wirken sich sehr beruhigend & belebend aus.
Auch bei dyspeptischen Beschwerden, wie bei leichten, krampfartigen Symptomen oder Entzündungen im Magen-Darmbereich, bei Völlegefühl, Blähungen, Appetitlosigkeit sowie bei Gallenproblemen zur Förderung der Gallenproduktion bei zu geringer Gallensekretion, wird die Schafgarbe gerne angewandt.
Aber nicht nur im innerlichen Bereich gilt die Schafgarbe als bewährtes Heilkraut. Äußerlich ist ihre Anwendung bei entzündeter Haut, Schleimhauterkrankungen oder als Wundheilmittel sehr beliebt. Die blutstillende Eigenschaft nützt man außer bei Wunden auch bei Problemen mit Hämorrhoiden. Sogar eitrige Wunden, Geschwüre und Blutergüsse werden in der Volksmedizin mit Schafgarbe behandelt.

GESUNDE AUGEN

Was kann man tun, um seine Sehkraft so lange wie möglich zu erhalten?


Die Augen sind ein sehr wichtiges Sinnesorgan für den Menschen. Wie sehr man die gute Funktion der Augen schätzen kann, bemerkt man oft erst, wenn sich das Augenlicht verschlechtert oder gar abhandenkommt. Dies kann verschiedenste Ursachen haben.

Es gibt sehr viele verschiedene Augenkrankheiten, zu den gängigsten zählen:

  • Altersbedingte Makuladegeneration (AMD)
  • Bindehautentzündung
  • Diabetische Retinopathie
  • Grauer Star (Katarakt)
  • Grüner Star (Glaukom)
  • Netzhautablösung
  • Retinaler Venenverschluss
  • Retinitis Pigmentosa
  • Trockenes Auge

ZELLFUNKTION AKTIVIEREN & ENTZÜNDUNGEN VERMEIDEN

Mitochondrien durch gezielte Nährstoffversorgung unterstützen

 

Wie entstehen chronische Erkrankungen?

Bezüglich der Überlebensfähigkeit unserer Körperzellen nehmen die sogenannten Mitochondrien eine entscheidende Schlüsselrolle ein. Diese winzigen Zellorgane stellen einen Energiestoff her, der von den Zellen so dringend benötigt wird, wie das Benzin in unseren Autos.

Da sich die Mitochondrien in den Körperzellen befinden, werde diese infolge einer verminderten Stoffwechselleistung in ihrer Funktion beeinträchtigt, da sie nicht mehr ausreichend versorgt werden. Dies führt zu einer Verarmung an lebenswichtiger Energie für die Zelle. Durch das Energiedefizit verlieren die Körperzellen ihre gesunde Balance. Die Folge ist eine sich selbst verstärkende, krankhafte Verschiebung in der Biochemie. Letztendlich gehen die Zellen zugrunde.

Entsprechend den vorliegenden Belastungen und genetisch vererbten Eigenschaften entwickeln sich auf diese Weise chronische Erkrankungen, deren Ursachen durch eine Behandlung der Symptome nicht beseitigt werden können. Die meisten chronischen Erkrankungen können auf beeinträchtigte Ver- und Entsorgungssysteme mit verminderter Funktion der Mitochondrien zurückgeführt werden.

Salbei - Salvia officinalis

 

Salbei zählt zu den ganz großen Heilpflanzen und ist zu mehr nutze als nur für Mundspülungen. Durch seine vielseitigen Wirkungsbereiche (antibakteriell, fungistatisch, virustatisch, adstringierend, sekretionsfördernd, schweißhemmend und antiphlogistisch) wird Salbei sowohl äußerlich (z.B. bei Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut, Angina oder Zahnproblemen), als auch innerlich (z.B. Dyspeptische Beschwerden und vermehrte Schweißsekretion) sehr gerne angewandt.

Jedoch im Bereich von Mund und Rachen ist Salbei die Nummer 1, und zwar seit langer Zeit. Bevor die Zahnbürste erfunden wurde, reinigte man sich mit einem Salbeiblatt den Mundraum: einfach ein Salbeiblatt über den Zeigefinger legen und damit das Zahnfleisch massieren. Das kräftigt das Zahnfleisch, desinfiziert und wirkt intensiv keimwidrig, beugt Zahnfleischbluten vor, entfernt Zahnbelag und aromatisiert den Mundgeschmack.
Salbei, ob als Frischblatt, Tee oder verdünnte Gurgeltinktur ist ein hervorragendes Mittel zum Mundspülen oder Gurgeln bei Prothesendruckstellen oder Angina. Wichtig für die Wirksamkeit ist es, regelmäßig alle Stunde zu gurgeln.
Achtung: Salbei ist zwar ein sehr gutes Mittel zum Gurgeln bei eitriger Angina, aber nicht bei trockenem Reizhusten: Da trocknet die Gerbstoffdroge noch mehr aus!

Süßholzwurzel (Glycyrrhiza glabra)

 

Verwendet werden die ungeschälten, getrockneten Wurzeln und deren Ausläufer. Diese enthalten Triterpensaponine, Flavonoide, Isoflavonoide, Cumestanderivate, Hydroxycumarine, Steroide und ätherisches Öl (in sehr geringen Mengen).

Durch die Wirkung der Triterpensaponine, verschiedener Isoflavane und Isoflavone werden die Extrakte aus der Wurzel des Süßholzes seit Jahrtausenden als gutes Mittel bei Husten und Bronchialkatarrhen oder Entzündungen im Bereich der oberen Atemwege geschätzt und genutzt und wirken darüber hinaus antibakteriell und antifungisch gegen eine Vielzahl verschiedener Mikroorganismen. Für eine mögliche Anwendung interessant ist die sowohl in vitro als auch in vivo beobachtete hepatoprotektive Wirkung der Glycyrrhetinsäure in Kombination mit ihrer antiviralen Wirkung gegen Hepatitis-A- und C-Viren.

Zu beachten ist, dass eine Anwendung während der Schwangerschaft, bei Bluthochdruck, schwerer Nierenfunktionsschwäche, niedrigem Kaliumgehalt im Blut, Leberzirrhose oder Lebererkrankungen gar nicht oder nur in äußerst geringen Mengen erfolgen sollte.

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