GLÜCKSHORMONE NATÜRLICH REGULIEREN

Wie reguliere ich Serotonin, Dopamin, Acetyl-Cholin und GABA?

 

Depressionen können von normaler, durch Verlust oder Trauer ausgelöster Traurigkeit bis hin zu einem starken Gefühl der überwältigenden Hoffnungslosigkeit reichen. Wenn Fachleute die Bezeichnung Depression verwenden, meinen sie damit ein Syndrom, das aus verschiedenen Elementen zusammengesetzt ist. Dazu gehören depressive Stimmung, Appetitlosigkeit, Erschöpfung, Schlafstörungen, Konzentrationsschwierigkeiten, niedriges Selbstwertgefühl und die Unfähigkeit, Dinge zu genießen, die einem sonst Vergnügen bereiten. Depressionen können das Alltagsleben beeinträchtigen, in schweren Fällen können sie sogar zu Selbstmord führen. Ein möglicher Grund für Depressionen ist ein gestörtes chemisches Gleichgewicht im Gehirn. Neurotransmitter sind natürliche Botenstoffe, durch die sich die Nervenzellen miteinander verständigen. Veränderte Werte von bestimmten Neurotransmittern, darunter Serotonin und Noradrenalin, können Depressionen hervorrufen. Diese Substanzen werden aus Nährstoffen aufgebaut. Daher können die Neurotransmitterwerte im Gehirn durch verstärkte Aufnahme der Vorläufer-Nährstoffe erhöht werden.

Rosenwurz

 

Die Rosenwurz (Rhodiola rosea) ist ein stimulierendes und adaptogenes pflanzliches Heilmittel, das seit langem in der Volksmedizin verwendet wird. Extrakte aus der Wurzel und dem Rhizom werden zur Linderung körperlicher und geistiger Symptome bei Stress und Überarbeitung eingesetzt.

Die sukkulente Rosenwurz Rhodiola rosea L. aus der Familie der Dickblattgewächse (Crassulaceae) wächst in Felsspalten in Hochebenen und an Meeresklippen in Europa (z.B. Schweden, Finnland), Sibirien, Nordamerika, Grossbritannien und im Himalaya. Die kommerziell erhältlichen Wurzeln stammen zum grössten Teil aus dem Altai-Hochgebirge. Auch in der alpinen Schweiz wurden erfolgreiche Versuche zum landwirtschaftlichen Anbau der Pflanze durchgeführt. Als Arzneidroge werden die Wurzel und das Rhizom verwendet (Rhodiolae radix, Rhodiolae rhizoma).

Für die Wirkungen werden in erster Linie Glykoside, darunter Salidrosid (Rhodiolosid) und Rosavin, sowie das Aglykon p-Tyrosol, verantwortlich gemacht. Daneben enthält die Pflanze zahlreiche weitere Inhaltsstoffe, zum Beispiel Flavonoide, Proanthocyanidine, organische Säuren und Terpenoide. Der Name Rosenwurz leitet sich vom Rosenduft der geriebenen Wurzel ab.

PALEO – Weihnachtsmenü

Unsere Empfehlung für ein köstliches PALEO – Weihnachtsmenü

Alle Rezepte für 4 Personen

Artischocke Cynara cardunculus L.

oder früher Cynara scolymus L.

 

Die Artischocke ist sowohl als Gemüse als auch als Heilpflanze bekannt und bedeutend. Ihre Blätter und deren Extrakte können bei funktionellen Verdauungsbeschwerden, welche durch unzureichende Gallensekretion hervorgerufen werden, sehr hilfreich sein. Solche sogenannten dyspeptischen Beschwerden äußern sich durch Völlegefühl, Blähungen und/oder Verdauungsschwäche. Die Einnahme von Artischockenextrakten kann zur Normalisierung einer gestörten Leber-Gallesekretion führen, aber auch die positive Beeinflussung des Lipidstoffwechsels durch eine Senkung der Gesamtcholesterin- und der Triglyceridwerte kann erzielt werden, wodurch es in weiterer Folge zu einer Senkung der LDL Werte und zu einem Anstieg der HDL Werte kommt.

KURKUMA – nicht NUR ein Gewürz

Was genau ist Kurkuma longa?

 

Kurkuma longa, bekannt auch als Gelbwurz, gehört zur Familie der Ingwergewächse (Zingiberaceae) und kann auf eine lange Geschichte der medizinischen Anwendung in der ayurvedischen und chinesischen Heilkunde zurückblicken. Das gelbe Pigment wird durch Mahlen des Wurzelstocks gewonnen. Kurkumin, die biologisch aktive Komponente des Gelbwurzes, wurde in den letzten Jahrzehnten wissenschaftlich gründlich erforscht. Die gesundheitlichen Wirkungen dieser natürlichen Substanz werden vor allem ihren starken antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften zugeschrieben. Kurkuma verfügt über einen sehr weiten Anwendungsbereich und ist sowohl von präventivem als auch therapeutischem Wert.